[Rezension] Sieben Tage voller Wunder - Dani Atkins

Sieben Tage voller Wunder ⇾ Leseprobe
Knaur | 240 Seiten | 9,99€ D Taschenbuch ⇾ Hier Kaufen! | 01.10.2017 | Liebesroman

 Beim Check-in hat Hannah ihn zum ersten Mal gesehen: Logan mit den unglaublich grünen Augen. Ist es Schicksal, dass er sich im Flugzeug neben sie setzt, kurz bevor die Maschine wie ein Stein vom Himmel fällt, mitten in Kanadas endlose winterliche Wildnis und das eisige Wasser eines Sees? Wie durch ein Wunder kommen Hannah und Logan bei dem Flugzeugabsturz mit dem Leben davon, doch die nächsten Tage verlangen ihnen das Äußerste ab, vor allem, als mit jeder Stunde, die vergeht, die Hoffnung auf Rettung schwindet. In der verschneiten kanadischen Wildnis kämpfen sie ums Überleben. Wird ihnen gemeinsam gelingen, woran ein Einzelner scheitern muss?
(www.droemer-knaur.de)
 Dani Atkins, 1958 in London geboren und aufgewachsen, lebt heute mit ihrem Mann in einem Dorf im ländlichen Hertfordshire. Sie hat zwei erwachsene Kinder. Nach ihren Spiegel-Bestsellern "Die Achse meiner Welt“, "Die Nacht schreibt uns neu" und "Der Klang deines Lächelns" erscheint mit "Sieben Tage voller Wunder" die vierte emotionale und hochdramatische Liebesgeschichte.
 Das Cover ist eher schlicht und farblich sehr harmonisch. Es passt von der Gestaltung her auch zu den anderen Büchern der Autorin aus dem Droemer Knaur Verlag.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht und sehr romantisch. Die Geschichte ist nur in den wesentlichen Szenen ausgeschmückt und wirkt nicht überladen. Die Geschichte wird aus der Ich - Perspektive der Protagonistin Hannah erzählt.

In den letzten Wochen war das Leben alles andere als leicht für Hannah. Sie brauchte einmal eine Auszeit von ihrem Leben, denn ihr Freund hat sie betrogen, ihr jahrelanger Partner bei dem sie sich sicher war, dass sie immer zusammenbleiben würden. Daher reist sie zu ihrer Schwester und nimmt sich ihre Auszeit. Jedoch scheint ihr das nur bedingt geholfen zu haben, denn im Buch scheint sie immer noch nicht zu wissen, ob sie ihren Freund verlassen soll. Hannah befindet sich an einer Schwelle, an der sie ihr ganzes Leben nochmal überdenkt.

Die Geschichte ist eine Geschichte voller Mut, Zweifel, Selbstfindung und auch Liebe. Sie lässt sich flüssig lesen und ist auch durch die wenigen Seiten auf das Wichtigste reduziert. Jedoch kamen bei mir die Gefühle leider nicht wirklich an. Mir war die Geschichte einfach zu viel, gerade das Ende fühlte sich für mich nicht echt an. Vielleicht hätte mich hier ein anderes Ende einfach besser an die Geschichte gebunden. Zu Beginn war es wirklich eine schöne leichte Geschichte nur das Ende war einfach zu perfekt.
Sieben Tage voller Wunder konnte mich leider nicht ganz für sich einnehmen. Es ist eine leichte Geschichte voller Liebe und Selbstfindung, die mich jedoch mit dem Ende etwas zu sehr aus der Geschichte geworfen hat. Vergleichbar mit einem schönen Traum, der in einem Alptraum endet, man ist am Morgen dann einfach nicht wirklich zufrieden mit seinem Traum.

Vielen Dank an den Droemer Knaur Verlag für das Rezensionsexemplar.

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